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FAQ - Frequently Asked Questions

Häufig gestellte Fragen

I. Planung

Folgende Grundstücke sind Teil des Bauprojekts:

  • Adresse: Mariannengasse 3 und 5
    EZ 32, Gst. Nr. 287/1, 288 und 289, KG 01002 Alsergrund
  • Adresse: Höfergasse 7
    EZ 282, Gst. Nr. 259/1, KG 010002 Alsergrund
  • Adresse: Höfergasse 2 – 12, Mariannengasse 4 – 6, Rummelhardtgasse 5 - 7 und Spitalgasse 5 – 9
    EZ 292, Gst. Nr. 262, 270/1, 274/4 und 280, KG 01002 Alsergrund

Die Jury des EU-weiten Realisierungswettbewerbs hat den eingereichten Entwurf der Bietergemeinschaft Delugan Meissl Associated Architects und ArchitekturConsult zum Siegerprojekt gewählt.

 

Im Rahmen des Realisierungswettbewerbes wurden von zahlreichen Architekturbüros Entwürfe eingereicht, die gemeinsam mit dem Siegerprojekt in einer eigenen Ausstellung der Bevölkerung präsentiert wurden.  

Das Preisgericht setzte sich dabei aus Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichtern der Architektenkammer, Eigentümervertretung der Bundesimmobiliengesellschaft, Nutzervertretung der MedUni Wien, Vertretung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und Vertretung der Stadt Wien (Magistratsabteilungen 19 und 21) zusammen.

Definition lt. Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010

Ein Architekturwettbewerb ist ein „qualitätsbasiertes, projektorientiertes und formalisiertes Verfahren, bei dem geistige Leistungen in Form von Plänen, Modellen, Bildern, Texten etc. aufgrund einer vorgegebenen Aufgabenstellung und vorweg bekannt gemachter Beurteilungskriterien gegenübergestellt und von einem unabhängigen Preisgericht unter Wahrung der Anonymität der TeilnehmerInnen beurteilt werden. Architekturwettbewerbe zielen darauf ab, das relativ beste Projekt unter den Wettbewerbsarbeiten zu erkennen, die Beurteilung nachvollziehbar darzustellen und die Wettbewerbsentscheidung transparent abzubilden. Das erstgereihte Projekt zeigt nicht nur den zielführendsten Entwurfsansatz, sondern auch die Gewinnerin bzw. den Gewinner als bestqualifizierte Partner für weitere Planungsschritte"

Im Rahmen des EU-weiten Realisierungswettbewerbes wurden von zahlreichen Architekten Entwürfe eingereicht, die gemeinsam mit dem Siegerprojekt in einer eigenen Ausstellung der Bevölkerung präsentiert wurden.

Die Ombudsstelle steht zur Information für  alle Interessierten im Besonderen für die Nachbarschaft und AnrainerInnen zur Verfügung. Die Ombudsperson ist der erste Ansprechpartner für Einzelpersonen, benachbarten Stellen oder öffentliche Institutionen bei Fragen, Wünschen, Sorgen und Beschwerden in Zusammenhang mit dem Bauprojekt.

Die Ombudsperson nimmt an Bürgerinformationsveranstaltungen, Informationsbesprechungen, Sonderbesprechungen, etc. als zentrale Ansprechperson zum Projekt teil. Sie ist während der gesamten Projektlaufzeit telefonisch von 08:00 – 20:00 Uhr   erreichbar. Im Falle von maßgeblichen Störungen der Anrainer und Betroffenen werden die Missstände unmittelbar an die entsprechende Stelle weitergeleitet und  vor Ort eine Behebung versucht. 

Dipl.-Ing. Tarafa Baghajati

Ombudsperson

Anfragen von Medienvertretern sind direkt an die BIG-Pressestelle zu richten:

Mag. Ernst Eichinger

Bundesimmobiliengesellschaft, Pressesprecher Konzern

T: +43 (0)1 50244-1350
ernst.eichinger@big.at 

II. Bautätigkeit

Erster Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen, Sorgen und Beschwerden der Bevölkerung in Zusammenhang mit dem Bauprojekt ist die Ombudsperson.  

Die Informationen über den gesamten Ablauf des Projektes werden entsprechend des Projektfortschrittes zusammengestellt, sind über die Homepage abrufbar und können bei der Ombudsperson eingeholt werden. 

Derzeit ist davon auszugehen, dass alle Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel wie bisher erhalten bleiben.  

Der Entwurf des Wettbewerbsiegers sieht einen Abbruch der  bestehenden Hochgarage an der Rummelhardtgasse vor. Zudem enthält der Entwurf den Abbruch des Gebäudes an der Spitalgasse und des Hoftraktes. Die bestehenden Gebäude der Mariannengasse 4-6 und Höfergasse 8-12 liegen in der Schutzzone und werden unter Abstimmung mit den zuständigen Behörden umgebaut und generalsaniert.

Der Start der Arbeiten ist für Ende 2020 geplant.

Der Start des regulären Studienbetriebes ist mit Wintersemester 2025 / 2026 geplant.

III. Allgemeines (Nachbarschaft, Umwelt, Politik, etc.)

Das Areal wird durch die Belebung aufgewertet und profitieren , sei es durch Gastronomie oder andere Erweiterungen der Infrastruktur (z.B. Einkaufsmöglichkeiten).

Auf dem Areal des ehemaligen Wien Energie-Zentrums wird der neue MedUni Campus Mariannengasse als das Zentrum der  vorklinischen Forschung und Lehre der Medizinischen Universität Wien errichtet. 

Mit dem neuen MedUni Campus Mariannengasse wird für die MedUni Wien eine neue Ära ihrer medizinisch-theoretischen Forschung und Lehre anbrechen.    Moderne und innovative Arbeits-, Lehr- und Lernflächen sollen den Mitarbeitenden und Studierenden der MedUni Wien eine Umgebung bieten, die  ihrer Rolle als international renommierte und Österreichs wichtigste medizinische Forschungs- und Lehrinstitution gerecht wird.

Durch die Zusammenführung von davor an unterschiedlichen Standorten untergebrachten medizinisch-theoretischen Kerngebieten auf einem Campus können Synergieeffekte genutzt und die interdisziplinäre Forschung gefördert werden.

Der MedUni Campus Mariannengasse wird Räumlichkeiten für die medizinische Lehre und Forschung umfassen; insbesondere werden auch Labors errichtet.

Folgende Forschungseinheiten sollen in den neuen bzw. umgebauten Gebäuden angesiedelt werden:

  • Zentrum für Physiologie und Pharmakologie (dzt. Währinger Str. 13a)
  • Zentrum für Anatomie und Zellbiologie (dzt. Währinger Str. 13 / Schwarzspanier Straße 17)
  • Zentrum für Pathobiochemie und Genetik (dzt. Währinger Straße 10)
  • Teile des Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik  (dzt. auf dem MedUni Campus AKH)
  • Institut für Krebsforschung (dzt. Borschkegasse 8a)

Darüber hinaus sollen die für den Betrieb des MedUni Campus Mariannengasse einzurichtende Gruppe des Facility Managements, ein für das Lehrmanagement der betroffenen Organisationseinheiten zuständiges Team, sowie die ÖH Med Wien (Interessensvertretung der Studierenden) am neuen MedUni Campus Mariannengasse (Büro-) Flächen erhalten.

Ebenso werden im MedUni Campus Mariannengasse Hörsäle, Seminarräume, Praktikumsräume, Seziersäle und Lernbereiche für das Selbststudium untergebracht, die den heutigen Bedürfnissen entsprechend.

Eine moderne Mensa im Erdgeschoß, sowie Kommunikations- und Aufenthaltsflächen werden diese Bereiche im MedUni Campus Mariannengasse funktionell ergänzen.

  • Präsentation des Projekts | 06.09.2018
  • Start Planung | Herbst 2018 
  • Start Bauarbeiten | Ende 2020 
  • Universitärer Vollbetrieb | Wintersemester 2025 / 2026

 

MedUni Campus Mariannengasse ist ein gemeinsames Bauprojekt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG, Bauherr und Liegenschaftseigentümer) und der Medizinischen Universität Wien.

Alle Mietverträge in den betroffenen Gebäuden (Mariannengasse 3 und 5 und Spitalgasse 5-9)  laufen vor Baubeginn aus. Aus Sicherheitsgründen werden die Baustellenbereicheentsprechend abgesichert.

Einige Teile der betroffenen Objekte stehen unter Denkmalschutz. Die Planung dazu erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt.

Teile des Projektgebiets an der Mariannengasse und Höfergasse liegen in einer Schutzzone. Die Planung dazu erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

Die Gestaltung des Parkraums / der öffentlichen Fläche ist nicht Bestandteil des Projektes. Nach derzeitigem Stand  bleibt die Anzahl an Parkplätzen unverändert.

Der Mietvertrag läuft bis 2019. Derzeit wird über eine mögliche Verlängerung der Laufzeit bis 2020 verhandelt, die bei Bedarf bis kurz vor Baubeginn verlängert werden kann. Für die derzeitigen Bestandsmieter werden adäquate Ersatzmietflächen gesucht.